TRAUMATHERAPIE
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn du einer belastenden Situation ausgesetzt warst, in der du – aus verschiedenen Gründen – nicht handeln konntest. Traumata können unterschiedliche Formen und Ausprägungen haben:
Ein wichtiger Schutzmechanismus
Dein Nervensystem hat die vergangene Erfahrung damals als lebensbedrohlich eingestuft. Unser Körper reagiert auf extreme Belastung mit automatischen Schutzmechanismen: Er aktiviert den Sympathikus für Flucht oder Kampf oder schaltet in einen "Erstarrungsmodus". Die Information bleibt gespeichert – so, als wäre sie in einem Ordner auf deinem Computer abgelegt worden, um sie später zu verarbeiten.
Dieser Mechanismus war in der belastenden Situation essenziell für dein Überleben. Doch manchmal bleibt das Nervensystem in diesem Alarmzustand hängen, auch wenn die Gefahr längst vorbei ist. Der Körper und die Psyche reagieren dann weiterhin so, als wäre die Bedrohung noch präsent. Dies kann sich im Alltag durch verschiedene Symptome zeigen, zum Beispiel:
Die Symptome und Nachwirkungen, die du heute erlebst, sind Ausdruck dieses wichtigen Schutzmechanismus. In der Therapie werden wir diesen mit liebevoller Aufmerksamkeit betrachten und Wege finden, dein Nervensystem zu regulieren, sodass es wieder zwischen Anspannung und Entspannung wechseln kann. Durch neue, gesunde Strategien lernst du, dich sicher im Hier und Jetzt zu fühlen.
Was passiert mit dem Körper?
Wie wir schon erwähnt haben, bleibt jede traumatische Erfahrung – sei sie persönlich, gesellschaftlich oder transgenerational – im Körper gespeichert, wenn sie nicht verarbeitet wird. Diese gespeicherte Energie kann sich in zwei Formen zeigen:
Diese Energie kann jederzeit reaktiviert werden, solange sie nicht verarbeitet und als Teil der Vergangenheit integriert wird.
Was wir in der Psychotherapie eine "Reinszenierung" nennen, ist das unbewusste Wiedererleben von alten Gefühlen in einer aktuellen Situation. Dabei werden frühere emotionale Erlebnisse auf das Hier und Jetzt projiziert. In unserer therapeutischen Arbeit geht es darum, diese alten Erfahrungen bewusst zu integrieren.
Wir pendeln zwischen dem Erleben der Gefühle – das Erkennen der gespeicherten Energie – und der bewussten Verankerung im Hier und Jetzt. So entsteht ein sicherer Rahmen für die Verarbeitung, ohne das Nervensystem zu überfordern.
Wir unterscheiden zwischen:
Meine Methoden
Ich biete dir einen geschützten Raum, in dem du diese verlorenen Anteile in dir erkunden kannst. Wir arbeiten mit langsamen, achtsamen Übungen, um die Beziehung zu deinem Körper wieder aufzubauen – individuell angepasst an deine Themen und die Körperbereiche, die sich melden.
Zwischen den Sitzungen bekommst du Übungen für zu Hause, um deine Fortschritte zu vertiefen. Dabei entscheidest du immer selbst, ob du eine Übung mitmachen oder eine Pause einlegen möchtest – wir gehen nur so weit, wie es sich für dich richtig anfühlt.
Ich arbeite klientenorientiert und suche mit dir gemeinsam nach den Übungen und Körperbereichen, die für dich relevant sind. Gemeinsam erschaffen wir einen sicheren Raum.
Mit der Zeit lernst du, die in deinem Körper gebundene Energie zuzulassen und freizusetzen. Das bedeutet, deine Gefühle und Körperreaktionen bewusst wahrzunehmen und zu halten. So gewinnst du wieder Zugang zu deiner Lebensenergie – für deinen Alltag, deine Lebensziele und deine Beziehungen.
Bei mir lernst du Werkzeuge kennen, um dir eine stabile innere Säule aufzubauen, die dich dein Leben lang in schwierigen Zeiten hält.
Fühlst du dich angesprochen oder hast du noch Fragen?
Melde dich gerne bei mir.
Hast du Interesse an einer Therapie?
Ich biete dir ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch in der Praxis in Bornheim-Mitte.
©2025 Melissa Psaltopoulos. Alle Rechte vorbehalten.
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